damit meine ich natürlich den Logo Wettbewerb von Mister Wong.
Die 12 Logos im Gerangel der Endausscheidung kann man dort bewundern.
Mister Wong, Xing - das hört sich an wie die Suppe der chinesischen Schnellküche hier ums Eck.
Flühling, süss-sauel oder sauel-schalf? Wie hätten Sie’s denn gerne?
Kein Ding, das Zeug schmeckt gut.
Aber für eine Business- und Social Community find ich die Namen nicht sonderlich glücklich gewählt.
Amüsiert entdeckte ich den Logo Vorschlag von Daniel Boehm, Deutschland, auf Platz 11. Offensichtlich bin ich nicht die einzige, die mit Mister Wong Chinasuppe assoziiert.
Im August dachte ich darüber nach, mich beim Wettbewerb zu beteiligen und meldete mich an. Doch nach Lesen der Teilnahmebedingungen wollte mir die Suppe von Mister Wong nicht recht schmecken. Die war zunächst mehr sauel als süss, denn jegliches rechtliches Risiko wurde auf den Urheber des einzureichenden Logovorschlags abgewälzt.
Nein, meine Suppe eß ich nicht!
Die Sache kam wohl nicht so recht an bei den Gästen und so wurde rasch nachgesüßt.
Doch inzwischen war ich schon am Packen und löffelte meine Suppe lieber im Bayrischen Busch. Mitten in der freien Natur - kein Internet weit und breit - verbrachte ich einen entspannten Urlaub und besserte die flüssige Vorspeise mit deftigem Schweinshaxen auf.
Wieder im Lande war der Einsendeschluß vorbei.
Mister Wong hat meinen fehlende Logovorschlag doch tatsächlich überlebt :)
Inzwischen gibt es eine zweite Plattform. Die ist nicht mehr sozial, sondern dient dem Linkverkauf. Namens WongSL. Immerhin wurde konsequent auf den im chinesischen so schwer auszusprechenden Buchstaben R verzichtet. Ob die auch ein Logo brauchen? Vielleicht Suppe mit und ohne Linkbuchstaben?
Was Google wohl dazu sagt?
:)
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Iris Rügner,
30.10.2007, 18:34 | Abgelegt unter: 01 | Blog | RSS 2.0 | TB | Keine Kommentare
Namensfindung.
Der Weg zu einem passenden Firmen- oder Produktnamen ist mitunter lang und steinig.
Die der Namensfindung zugrundeliegenden Kriterien sind hinreichend bekannt, ich beschränke mich daher nur auf eine Kurzfassung.
1. Crisp and concise. In most cases, the best names are relatively short.
2. Distinct and unique. The ideal name should distinguish the company, service or product from its competitors.
3. Connects to reality. The best names convey something real, something specific about the company, product or service.
4. Quickly remembered. It should be easy to use, easy to understand and easy to remember.
5. Pleasing to the eye and to the ear. The mind translates words into sounds. Your name may be said aloud more often than it is read, so your name should be pleasant to pronounce.
6. No negative connotations. Your name should have no negative connotations either in slang, in regional usage or in translation into another language.
Fazit: Präzise, prägnant, gut einprägbar und erinnerbar, möglichst kurz und knackig, wohlklingend, kommunizierter Produktnutzen, kommuniziertes Erlebnis, positive Assoziationen, unverwechselbar, international nutzbar…
Inzwischen gibt es schon Computerprogramme, die Markennamen generieren. Doch ich meine, der Einsatz von Brain ist immer noch besser.
Seit einiger Zeit sind wir schon am Knobeln. Zu finden galt es einen Produktnamen für eine Software sowie einen Firmennamen für ein Startup Unternehmen.
Eine Recherche beim Markenamt ließ bereits einige Ideen in der Versenkung verschwinden. Doch die wirklich große Hürde war der Domainname. Hier werden die Ressourcen immer knapper. Alles weit und breit abgegrast. Denic verzeichnet zum 30. September 2007: 11.335.201 .de-Domains.
Im März diesen Jahres waren laut Heise weltweit mehr als 120 Millionen Domains registriert. Interessant in diesem Zusammenhang - die Sedo Marktstudie 2006.
Nun ist es geschafft. Die Namen sind gefunden und die Domains registriert. Ich will gar nicht wissen, wie das in ein paar Jahren sein wird..
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Iris Rügner,
26.10.2007, 11:00 | Abgelegt unter: 01 | Blog, 03 | Projekte | RSS 2.0 | TB | 1 Kommentar