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Kategorie: 03 | Projekte

Mein lieber Freund und Kupferstecher

Die Welt der klassischen Musik und Dichtkunst, Konzerte, Bälle, Opern. Gediegene, edle und teilweise auch förmlich anmutende Athmosphäre bildet den Hintergrund zu einem aktuellen Projekt. So brachte mich die Suche nach einer thematisch passenden Schriftart mitten in die Welt des Kupferstichs.

Die Redewendungen: “Mein lieber Freund und Kupferstecher” und “abgekupfert” erinnern noch an diesen fast ausgestorbenen grafischen Beruf.
Kupferstecherei entwickelte sich aus der Gravurkunst. Im 17. und 18. Jahrhundert gab es noch zahlreiche Kupferstecher. Silber- und Goldschmiede entdeckten diese Technik, als sie Verzierungen auf Waffen oder Bechern mittels Farben in den Vertiefungen hervorhoben.

Herstellung: Die Oberfläche einer Kupferplatte wird vor dem Gravieren sorgfältig poliert. Seitenverkehrt wird danach das Bild oder die Illustration auf das Kupfer übertragen, indem der Kupferstecher die Linien hineinritzt. Anschließend wird die Kupferlatte eingefärbt, erwärmt und erneut poliert. Im nächsten Schritt wird das Bild dann auf Papier, Seide oder Pergament gedruckt (gedrückt), indem man die Platte stark presst. So überträgt sich die Farbe aus den Rillen auf das Blatt.

Da größere Flächen nicht aus der Metallplatte herausgestochen werden können, müssen zahlreiche, dicht beisammenstehende Linien eine flächenähnliche Wirkung erzielen. Durch die Feinheit und schraffierende Überlagerung der Striche sind fließende Übergänge möglich. Der Kupferstich ermöglicht so eine Detailreichtum und eine differenzierte Wiedergabe des Dargestellten.

Später trat der Stahlstich die Nachfolge des Kupferstichs an.

kupfer.jpg

Bildquelle: Wikipedia
Links: Das Mannheimer Schloss um 1725 | Kupferstich nach der Zeichnung des Architekten de Froimon
Rechts: Rheinschanze und Zitadelle Mannheim im Jahr 1620

Ein Artikel über Meister Schön aus Wien, einen der letzten Kupferstecher, informiert anschaulich über diese alte Handwerkskunst. Überrascht las ich: ein Knick links unten in der Visitenkarte bedeutete die Aufforderung zum Duell.

Bitte gehen Sie sorgfältig mit Ihren Visitenkarten um. Man weiß ja nie…

Ausführliche Informationen zu stahlstichgeprägten Visitenkarten fand ich bei der Firma Hannovera. Für ein so edles Produkt durchaus erschwingliche Preise.
Eine schöne und dazu passende Schriftart entdecke ich sicher auch noch.

Popularity: 72%

nomen est omen

Namensfindung.
Der Weg zu einem passenden Firmen- oder Produktnamen ist mitunter lang und steinig.
Die der Namensfindung zugrundeliegenden Kriterien sind hinreichend bekannt, ich beschränke mich daher nur auf eine Kurzfassung.

1. Crisp and concise. In most cases, the best names are relatively short.
2. Distinct and unique. The ideal name should distinguish the company, service or product from its competitors.
3. Connects to reality. The best names convey something real, something specific about the company, product or service.
4. Quickly remembered. It should be easy to use, easy to understand and easy to remember.
5. Pleasing to the eye and to the ear. The mind translates words into sounds. Your name may be said aloud more often than it is read, so your name should be pleasant to pronounce.
6. No negative connotations. Your name should have no negative connotations either in slang, in regional usage or in translation into another language.

Fazit: Präzise, prägnant, gut einprägbar und erinnerbar, möglichst kurz und knackig, wohlklingend, kommunizierter Produktnutzen, kommuniziertes Erlebnis, positive Assoziationen, unverwechselbar, international nutzbar…

Inzwischen gibt es schon Computerprogramme, die Markennamen generieren. Doch ich meine, der Einsatz von Brain ist immer noch besser.

Seit einiger Zeit sind wir schon am Knobeln. Zu finden galt es einen Produktnamen für eine Software sowie einen Firmennamen für ein Startup Unternehmen.

Eine Recherche beim Markenamt ließ bereits einige Ideen in der Versenkung verschwinden. Doch die wirklich große Hürde war der Domainname. Hier werden die Ressourcen immer knapper. Alles weit und breit abgegrast. Denic verzeichnet zum 30. September 2007: 11.335.201 .de-Domains.

Im März diesen Jahres waren laut Heise weltweit mehr als 120 Millionen Domains registriert. Interessant in diesem Zusammenhang - die Sedo Marktstudie 2006.

Nun ist es geschafft. Die Namen sind gefunden und die Domains registriert. Ich will gar nicht wissen, wie das in ein paar Jahren sein wird..

Popularity: 56%

Erscheinungsbild im Wandel

Corporate Design ist auch für mittlere und kleinere Unternehmen erschwinglich.
Von Anfang an geplant, spart es Kosten, da der Aufwand für die einzelne Gestaltung mit der Verwendung eines Corporate-Design-Konzeptes sinkt.

Evolution statt Revolution
Man mag darüber denken, wie man will, doch oft achten Start Up Unternehmen zu Beginn nicht auf ein durchdekliniertes Erscheinungsbild und unterschätzen dessen Wichtigkeit. Jahre vergehen, das damals gewählte Logo ist eingeführt, doch langsam hätte man gerne statt seines Kunterbunts etwas mit Hand und Fuß. Es ist nicht immer ganz einfach und bedarf der Sensibilität, bereits eingeführte Zeichen zu überarbeiten. Doch auch veraltete und selbstgemachte Logos haben oft ein Potenzial, das sich aufnehmen lässt. So erkennen die Kunden Sie wieder und verspüren trotzdem frischen Wind samt neuen Schwung.

Logo im Wandel - Fa. CSH

aus alt mach neu


Logo im Wandel - CSH | Software Ideal



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